Datum und Uhrzeit des Einsatzes

Sonntag, 17.07.2016, 15:06 bis 17:00 Uhr

 

Technische Hilfeleistung - Belüften eines Zuges, mehrere Personen mit Kreislaufproblemen

Hansestadt Stendal OT Staffelde, Eisenbahnstrecke Berlin-Hannover

 

Ausrückende Fahrzeuge / Anhänger der Feuerwehr

ELW 1              Einsatzleitwagen mit 1 Kameraden

LF 20/16          Löschgruppenfahrzeug mit 6 Kameraden

RW 1               Rüstwagen mit 3 Kameraden

TLF 16/25        Tanklöschfahrzeug mit 6 Kameraden

LF 16-TS          Löschgruppenfahrzeug mit 6 Kameraden

WLF-AB SLM   Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Sonderlöschmittel mit 2 Kameraden

MTF Iveco        Mannschaftstransportfahrzeug mit 5 Kameraden

Bereitschaft im Gerätehaus

5 Kameraden

Eingesetzte Mittel und Geräte

3 x Hochleistungslüfter, Stromerzeuger

Anwesenheit anderer Behörden und Einrichtungen

Ortsfeuerwehr Stendal mit Einsatzleitwagen (2 Kameraden), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (9 Kameraden), Tanklöschfahrzeug (3 Kameraden) und Rüstwagen (2 Kameraden)

Ortsfeuerwehr Arnim mit 4 Kameraden

Ortsfeuerwehr Staffelde mit 5 Kameraden

Rettungsdienst mit 3 x Rettungswagen (RTW), 1 x Notarzt (NEF), Rettungshubschrauber (RTH) und Leitender Notarzt Landkreis Stendal

Notfallmanager der DB AG

Polizei mit 2 Streifenwagen

Landkreis Stendal (2. Beigeordneter des Landrates)

Deutsche Rote Kreuz mit 2 Fahrzeugen

Presse

Kurzbericht

Auf der Bahnstrecke Berlin-Hannover ist ein Inter City zum stehen gekommen. Durch einen technischen Defekt an der Lokomotive ist die Klimaanlage des Zuges ausgefallen. Im Zug befanden sich ca. 400 Personen. Mehrere von den Fahrgästen klagten über Kreislaufprobleme. Der Zug stand bis zur Alarmierung der Feuerwehr bereits ca. 2 Stunden auf offener Strecke nahe der Ortslage Staffelde. Über die Leitstelle Altmark erging die Alarmierung an die o.g. Feuerwehren.

Als die ersten Kräfte unserer Ortsfeuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen bestätigte sich das Alarmstichwort. Vor Ort waren bereits die Kräfte des Rettungsdienstes, der Rettungshubschrauber, der Notfallmanager der Bahn AG und die Polizei. Die medizinische Versorgung hatte, sofern möglich, begonnen. Die Kräfte der Feuerwehren der Stadt Stendal trafen wenige Minuten später ein. Da es sich beim Einsatzort um die Gemarkung Stendal handelte, wurde die Einsatzleitung an den Leitungsdienst Stendal übergeben.

Es wurden die angeforderten Lüfter in Stellung gebracht und sich über Steckleiterteile Zugang zu den Waggons verschafft. Kräfte der Feuerwehr unterstützen den Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen. Der gesamte Zug wurde auf der Suche nach weiteren verletzten Personen kontrolliert.

Während der Maßnahmen der Rettungskräfte sind 2 Diesel-Lokomotiven vor den Zug gespannt worden. Die Klimaanlage konnte wieder in Betrieb genommen werden. Vorsorglich standen 4 Reisebusse in Bereitschaft. Nach Rücksprache mit dem Notfallmanager konnten die Lüftungsmaßnahmen eingestellt werden. Der Zug setzte die Weiterreise nach Berlin fort.