Datum und Uhrzeit des Einsatzes

Freitag, 06.05.2016, 14:43 bis 17:00 Uhr

 

Technische Hilfeleistung - ABC-Einsatz

Tangermünde Stadt, Otto-Kiesel-Straße

 

Ausrückende Fahrzeuge / Anhänger der Feuerwehr

ELW 1              Einsatzleitwagen mit 2 Kameraden

LF 20/16          Löschgruppenfahrzeug mit 6 Kameraden

RW 1               Rüstwagen mit 3 Kameraden

TLF 16/25        Tanklöschfahrzeug mit 6 Kameraden

LF 16-TS          Löschgruppenfahrzeug mit 4 Kameraden

MTF Iveco        Mannschaftstransportfahrzeug mit 2 Kameraden

MTF Renault     Mannschaftstransportfahrzeug mit 2 Kameraden

Bereitschaft im Gerätehaus

5 Kameraden

Eingesetzte Mittel und Geräte

4 x Atemschutzgerät, 2 x Flüssigkeitsschutzanzug (Form 2), div. Gerät zur Brandbekämpfung

Anwesenheit anderer Behörden und Einrichtungen

Feuerwehr Stendal mit ABC-Erkundungskraftwagen (Fachdienst ABC)

Rettungsdienst mit Rettungswagen (RTW)

Polizei

Presse

Kurzbericht

Am Freitag wurde unsere Ortsfeuerwehr zu einem ABC- Einsatz in das Industriegebiet in Tangermünde alarmiert. In einem Lebensmittel produzierenden Unternehmen hat ein Mitarbeiter bemerkt, dass aus einer Rohrleitung konzentrierte Salpetersäure austritt. Über die Leitstelle Altmark ist die Feuerwehr alarmiert worden.

Mit einem Rüstzug (4 Fahrzeuge) wurde der Einsatzort angefahren. Vorsorglich ist der ABC-Erkundungskraftwagen des Fachdienstes ABC nachgefordert worden. Dieser wird durch Kameraden der Feuerwehr Stendal besetzt. Weiteres Fach- und Führungspersonal unserer Feuerwehr erreichte mit den weiteren Fahrzeugen die Einsatzstelle.

Die Lagererkundung durch den ersten Angriffstrupp ergab, dass aufgrund einer Leckage, aus einer Rohrleitung, konzentrierte Salpetersäure in tropfender Weise austritt. Die undichte Leitung konnte durch einen Mitarbeiter des Unternehmens abgeschiebert werden. Es erfolgte die stoffliche Betrachtung zur Gefahrenbeurteilung. Der Einsatzleiter hat sich nach Beratung entschieden, den betroffenen Bereich mit Wasser zu spülen. Hier kamen 2 Hohlstrahlrohre und  3.000 Liter Wasser zum Einsatz.

Abschließend wurde der Bereich freigemessen. Die verbliebenen Spülwassermengen ergaben einen pH- Wert bei 6. Die gemessene Gaskonzentration war unbedenklich. Nach abschließenden HInweisen wurde die Einsatzstelle an den verantwortlichen Mitarbeiter des Unternehmens übergeben.