Datum und Uhrzeit des Einsatzes

Dienstag, 11.08.2015, 13:24 bis 15:15 Uhr

 

Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Tangermünde OT Miltern, B 188

 

Ausrückende Fahrzeuge / Anhänger der Feuerwehr

-       ELW 1             Einsatzleitwagen mit 1 Kameraden

-       LF 20/16          Löschgruppenfahrzeug mit 6 Kameraden

-       RW 1               Rüstwagen mit 3 Kameraden

-       TLF 16/25        Tanklöschfahrzeug mit 6 Kameraden

Bereitschaft im Gerätehaus

-       6 Kameraden (Tangermünde)

-       3 Kameraden (Miltern)

Eingesetzte Mittel und Geräte

-       Gerätesatz Verkehrssicherung, Sanitätsrucksack

Anwesenheit anderer Behörden und Einrichtungen

-       Ortsfeuerwehr Miltern mit Tanklöschfahrzeug (TLF 8/18) und 3 Kameraden

-       Rettungsdienst (2 x RTW) und Notarzt (NEF), Polizei, Presse

-       Kriseninterventionsteam (KIT)

Kurzbericht

Am frühen Nachmittag wurde unsere Ortsfeuerwehr, gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Miltern, zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 188 alarmiert. Über die digitalen Funkmeldeempfänger wurde mitgeteilt, dass sich ein Pkw in Dachlage nach einem Überschlag befindet. Eine Person sei eingeklemmt.

Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung begab sich ein Rüstzug (4 Fahrzeuge) zur Einsatzstelle. Die Ortsfeuerwehr aus Miltern rückte mit einem Tanklöschfahrzeug aus.

An der Einsatzstelle eingetroffen bestätigte sich die Alarmierung. Ein Rettungswagen befand sich bereits an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst hatte die Person aus dem Fahrzeug befreit und eine Reanimation durchgeführt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen mit den Erstmaßnahmen (Verkehrsraum- und Einsatzstellensicherung, Gerätebereitstellung). Der Angriffstrupp vom Löschgruppenfahrzeug begab sich mit Sanitätsausrüstung zum Pkw. Eine umfassende Lageerkundung erfolgte.

Anschließend unterstützte der Angriffstrupp (Rettungssanitäterausbildung) bei der Reanimation der Person, bis zum Eintreffen des Notarztes und einem weiteren Rettungswagen. Die Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

Neben Polizei und Presse traf nun auch das angeforderte Kriseninterventionsteam an der Einsatzstelle ein. Eine weitere am Unfall beteiligte Person musste intensiv betreut werden. Diese ist vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert worden.

Die technische Hilfe durch die Feuerwehr wurde nach Abschluss von Hilfsmaßnahmen in der Peripherie eingestellt. Der Einsatzleiter hat die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Diese nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Wir übermitteln an dieser Stelle unser tiefes Mitgefühl an die Familien und Angehörigen.