Datum und Uhrzeit des Einsatzes

Sonntag, den 08.06.2014, von 01:05 Uhr bis 01:55 Uhr

 

Technische Hilfeleistung - Menschenrettung     

Hafengelände Arneburg, Goldbecker Straße

 

Ausrückende Fahrzeuge / Anhänger der Feuerwehr

-       ELW 1            Einsatzleitwagen mit 2 Kameraden

-       DLK 23/12     Drehleiterfahrzeug mit 2 Kameraden

-       RW 1              Rüstwagen mit 2 Kameraden

-       MTW               Mannschaftstransportwagen mit 6 Kameraden

Bereitschaft im Gerätehaus

-       11 Kameraden

Eingesetzte Mittel und Geräte

-       Steckleiter

-       Schleifkorbtrage

Anwesenheit anderer Behörden und Einrichtungen

-       Ortsfeuerwehr Arneburg

-       Polizei

-       Rettungsdienst

-       Notarzt

-       Mitarbeiter Zellstoff Stendal

Kurzbericht

Alarmierung: 08.06.2014 um 01:05 Uhr

Eintreffen am Einsatzort: 01:25 Uhr

 

In den frühen Morgenstunden des 08.06.2014 wurde unsere Ortfeuerwehr, durch die Leitstelle ALTMARK, zu einer technischen Hilfeleistung in den Hafen Arneburg, Goldbecker Straße alarmiert. Oben genannte Kameraden begaben sich zum Einsatzort.

Beim Eintreffen am Einsatzort wurde durch den Einsatzleiter umgehend eine Lageerkundung durchgeführt. Der Kapitän eines Frachtschiffes litt unter gesundheitlichen Beschwerden und verlor immer wieder das Bewusstsein. Mit letzter Kraft manövrierte er sein Schiff in den Arneburger Hafen und alarmierte den Notruf.

Bei Eintreffen unserer Kameraden befand sich die Ortsfeuerwehr Arneburg bereits vor Ort und der Rettungsdienst versorgte den Patienten. Da der Notarzt den Transport in ein Krankenhaus anordnete und die Elbe zu diesem Zeitpunkt Niedrigwasser führte musste der Patient mit feuerwehrtechnischem Material, über eine Höhe von 2,5 m, von seinem Schiff gerettet werden. Zur Rettung wurde der Patient in einer Schleifkorbtrage fixiert, die wir mit Hilfe von Rettungsleinen über angestellte Steckleiterteile nach oben zogen.

Zur weiteren Versorgung wurde der Patient anschließend wieder an den Rettungsdienst übergeben. Weitere feuertechnische Maßnahmen waren nicht nötig, so dass wir zurück nach Tangermünde verlegten und der Einsatzleiter Rene Tangelmann den Einsatz beendete.